Das Interaktive Museum für Olivenöl und Nachhaltigkeit wird in Jaén eröffnet

Die andalusische Regionalregierung und der Provinzrat von Jaén haben heute in Mengíbar das Interaktive Museum für Olivenöl und Nachhaltigkeit eröffnet.

The Active Museum of Olive Oil and Sustainability

Die andalusische Regierung hat heute gemeinsam mit dem Provinzrat von Jaén das „Aktive Museum für Olivenöl und Nachhaltigkeit“ im Technologie- und Gewerbegebiet Geolit in Mengíbar (Jaén) eröffnet, das dazu beitragen soll, die Kultur des Olivenöls und der Tafeloliven zu verbreiten.

Das Aktive Museum für Olivenöl und Nachhaltigkeit hat eine Gesamtinvestition von 7,1 Millionen Euro aufgebracht, die hauptsächlich von der andalusischen Regierung und dem Provinzrat von Jaén finanziert wurde. In der letzten Phase beteiligte sich auch das Ministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt. Von der Gesamtsumme sind 4,6 Millionen für Infrastrukturarbeiten und den Bau vorgesehen, 2,4 Millionen für die Aktivitäten des Museums.

Dieses Zentrum wird sich in kurzer Zeit zu einer nationalen Referenz entwickeln. Das Museum ist über schnelle Verkehrsverbindungen gut erreichbar. Es verfügt über weitläufige Außenanlagen, und die Bauweise des Gebäudes selbst zeichnet sich durch bioklimatische Lösungen und ein effizientes Wassermanagement aus; es wurde aus umweltfreundlichen Materialien errichtet und wird durch weitere Einrichtungen im Technologie- und Gewerbepark Geolit unterstützt.

Das Museum wird als permanenter Ausstellungsraum dienen, der der Aufklärung und Information der breiten Öffentlichkeit gewidmet ist. Seine Aufgabe ist es daher, die Kultur rund um Olivenöl und Tafeloliven zu verbreiten und alles zu fördern, was den Olivenanbau, die Produktion und die Wirtschaft betrifft, sowie alle kulturellen, wissenschaftlichen und technologischen Aspekte im Zusammenhang mit Olivenöl.

Einrichtungen

Das Aktive Museum für Olivenöl und Nachhaltigkeit, das als Wissenszentrum für Olivenöl, das Naturerbe Andalusiens, konzipiert wurde, gliedert sich in verschiedene Funktionsbereiche, darunter ein Gastronomiezentrum für Olivenöl und mediterrane Ernährung. Dieses Zentrum erstreckt sich über drei Etagen und nimmt eine Fläche von 3.445 Quadratmetern der Gesamtfläche des Gebäudes ein, die 11.222 Quadratmeter beträgt.

Zu den Einrichtungen des Museums gehören außerdem ein Ausstellungsbereich mit Räumen für Dauer- und Wechselausstellungen sowie ein 3D-Vorführraum.

Dauerausstellung

Das Oliven-Ökosystem (Lebensraum, Nährstoffkreislauf, Boden…), der Zweijahreszyklus der Olive (Morphologie und physiologische Prozesse, Modell des Fruchtzyklus der Olive…), die Olivenanbaugestaltung (Olivenvarietäten in Spanien, Anbausysteme im Olivenanbau, Planung der Olivenanbaugestaltung…) und der Olivenanbau (Vermehrung von Olivenbäumen, Bodenbewirtschaftung und integrierte Produktionstechniken…) bilden die Hauptthemen der Dauerausstellung.

Außerdem werden in diesem Zentrum Themen wie der Gewinnungsprozess von nativem Olivenöl in der Mühle – einschließlich Videomapping der Maschinen –, die Qualität von nativem Olivenöl durch Verkostungsrunden und organoleptische Analysen, Produktion, Verbrauch und Vertrieb sowie die gesundheitlichen Vorteile von nativem Olivenöl extra anhand von Nährwerttabellen ausführlich behandelt.

Maschinen, Verkostungen und vieles mehr

Darüber hinaus wurde außerhalb des Museumsgebäudes ein Bereich für die Ausstellung von Maschinen sowie ein Wald mit hundertjährigen Olivenbäumen verschiedener Sorten eingerichtet.

Dieses Zentrum verfügt zudem über einen Promotionsbereich, in dem verschiedene Olivenöle ausgestellt und zahlreiche Verkostungsaktivitäten durchgeführt werden. Zu diesem Bereich gehören auch eine auf Olivenöl und die Olivenindustrie spezialisierte Bibliothek sowie eine Kunstgalerie.

Der Lehrbereich besteht aus einem Klassenzimmer, einer Werkstatt und einem Labor, während der Bürobereich mit einem Dokumentationszentrum, einer Verwaltungsabteilung, einem Besprechungsraum sowie einem Lager- und Telekommunikationsraum ausgestattet ist. Zu diesem Museum gehört auch eine Olivenöl-„Bodega“.

In der Praxis nutzt das Zentrum die neuesten technologischen Innovationen, wie einen Solargarten, Solarbrunnen und ein zentrales Biomasse-Recyclingsystem für Regenwasser.



 

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