Andalusischer Landwirtschaftsminister fordert „Fast-Track“-Vereinbarung für leicht verderbliche Lebensmittel nach dem Brexit

Während das Vereinigte Königreich und Europa über ihre künftigen Beziehungen beraten, hat Carmen Crespo Brüssel aufgefordert, auf eine Einigung hinzuarbeiten, die den Transport verderblicher Lebensmittel zwischen beiden Seiten erleichtern würde.

Die Ministerin für Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und nachhaltige Entwicklung Andalusiens hat die Europäische Union aufgefordert, eine „Fast-Track“-Lösung für den Export verderblicher Lebensmittel ins Vereinigte Königreich anzustreben.

Es gibt zahlreiche landwirtschaftliche Erzeugnisse, die leicht verderblich sind und nicht am Zoll warten können. – Carmen Crespo

Das Vereinigte Königreich ist am 31. Januar offiziell aus der EU ausgetreten, bleibt jedoch bis Ende 2020 im Binnenmarkt und unterliegt weiterhin den europäischen Rechtsvorschriften. Bis zum Jahresende werden beide Seiten ein Handelsabkommen ausarbeiten, das ihre neuen Beziehungen regelt.

In einer kürzlich gehaltenen Rede forderte Carmen Crespo die spanische Regierung auf, sich in Brüssel für ein Abkommen einzusetzen, das es ermöglicht, die Zollformalitäten für den Export verderblicher Lebensmittel nach Großbritannien innerhalb des Landes abzuwickeln.

Diese Maßnahme würde es ermöglichen, dass landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Tafeloliven und Olivenöl ohne lange Verzögerungen an der Grenze in die Supermarktregale gelangen.

„Es gibt zahlreiche Agrar- und Lebensmittelprodukte, die leicht verderblich sind und nicht am Zoll warten können“, sagte Crespo.

Die Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU über das künftige Abkommen werden im März beginnen.