Rat veröffentlicht Schätzungen zur Erzeugung von Tafeloliven für das Jahr 2019/20

Die weltweite Produktion dürfte um fast 14 Prozent steigen, wobei Ägypten der weltweit größte Produzent ist.

Der Internationale Olivenölrat (IOC) hat seine vorläufigen Daten zur weltweiten Erzeugung von Tafeloliven für das Erntejahr 2019/20 veröffentlicht. Daraus geht ein Anstieg um 13,9 Prozent auf 2.925.500 Tonnen hervor, verglichen mit 2.569.000 Tonnen in der Saison 2018/19.

Ägypten wird voraussichtlich Spanien mit einer Ernte von 690.000 Tonnen Oliven gegenüber 497.000 Tonnen im Vorjahr den Rang ablaufen, während das iberische Schwergewicht mit 500.000 Tonnen auf den zweiten Platz zurückfallen wird – ein Rückgang um 16 Prozent gegenüber den 580.000 Tonnen der vorangegangenen Saison.

Andere große Produzenten wie Algerien und Marokko dürften das Niveau des vorangegangenen Erntejahres beibehalten, wobei die Produktion 300.000 Tonnen bzw. 130.000 Tonnen erreichen dürfte.

Für die Türkei wird ein leichter Rückgang prognostiziert, mit einer geschätzten Ernte von 414.000 Tonnen im Vergleich zu 423.000 Tonnen in der vorangegangenen Saison.

Italien hingegen steht vor einem erheblichen Anstieg um 85 Prozent, von 40.000 Tonnen im letzten Jahr auf 74.000 Tonnen in der Saison 2019/20, bleibt aber im Vergleich zu seinen großen Konkurrenten mengenmäßig immer noch im hinteren Bereich.

Griechenland wird voraussichtlich einen Anstieg von 24 Prozent auf insgesamt 207.000 Tonnen verzeichnen, gegenüber zuvor 167.000 Tonnen, während Argentiniens Ernte an Tafeloliven schätzungsweise 100.000 Tonnen erreichen wird, 25 Prozent mehr als die 80.000 Tonnen des vorangegangenen Erntejahres.

Der weltweite Verbrauch an Tafeloliven wird laut Prognose des IOC im Wirtschaftsjahr 2019/20 um 2,1 Prozent steigen.