Brüssel wird bei der Selbstregulierung mit spanischen Genossenschaften zusammenarbeiten
Das spanische Ministerium für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung teilte mit, dass die Europäische Kommission zugestimmt habe, gemeinsam mit den Olivenölgenossenschaften Selbstregulierungsmaßnahmen umzusetzen.
Laut einer Mitteilung des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hat die Europäische Kommission „Interesse bekundet“, mit Olivenölgenossenschaften zusammenzuarbeiten, um zur Stabilisierung der Preise in Spanien beizutragen.
Esperanza Orellana, Generaldirektorin für Produktion und Agrarmärkte im Ministerium, erklärte vor Vertretern der Olivenöl- und Tafelolivenbranche, das Ministerium habe das Thema kürzlich bei einem Treffen in Brüssel angesprochen.
„Sie wies auf das Interesse der Kommission hin, gemeinsam mit den spanischen Genossenschaften und dem Ministerium einen völlig neuartigen Mechanismus zu entwickeln, der die gravierenden Ungleichgewichte auf dem Olivenölmarkt, wie sie in diesem Jahr aufgetreten sind, verhindern soll“, erklärte das Ministerium in einer Stellungnahme.
Die Olivenölpreise in Spanien liegen weiterhin deutlich unter dem Niveau, das viele Erzeuger und ihre Interessenvertreter als notwendig erachten, um die Erzeuger im Geschäft zu halten.
Orellana erklärte, das Ministerium und die Europäische Kommission prüften bereits Selbstregulierungsmaßnahmen, die von der spanischen Branchenorganisation für Olivenöl vorgeschlagen wurden, und würden untersuchen, wie diese im Einklang mit dem geltenden europäischen Recht umgesetzt werden könnten.
Das Ministerium machte keine Angaben dazu, was die neuen Mechanismen beinhalten würden oder wie sie funktionieren sollten.