` Europa näher am Verbot nachfüllbarer Olivenölkreuzfahrten in Restaurants - Olive Oil Times

Europa ist dem Verbot von nachfüllbaren Olivenölbeuteln in Restaurants näher gekommen

Februar 4, 2013
Julie Butler

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Wiederverwendbare Olivenölkännchen sollen ab dem nächsten Jahr in Restaurants und Cafés in der gesamten Europäischen Union verboten werden, sofern dies vor der Europäischen Kommission geändert wird. Aus den Änderungsentwürfen geht auch hervor, dass die EG neue Regeln für das Erscheinen von Erntedaten auf Olivenöletiketten und die Mindestgröße der Beschriftung für bestimmte Etikettendetails befürwortet.

Die Umzüge sind in einer Rechnung (auf Französisch) enthalten, die kürzlich von der Europäischen Kommission online gestellt wurde. In seiner Einführung werden Änderungen der EU-Verordnung 29/2012 über Vermarktungsstandards für Olivenöl behandelt "Besserer Schutz und bessere Information der Verbraucher… und bessere Überwachung der Einhaltung dieser Standards. “Der Haftungsausschluss besagt, dass die internen Konsultationen noch nicht abgeschlossen sind und sich wahrscheinlich ändern werden.

Unter den Maßnahmen:

- Nicht nachfüllbare Behälter: Olivenöle, die in Hotels, Restaurants und Cafés für Kunden bereitgestellt werden, müssen nicht nachfüllbar und ordnungsgemäß gekennzeichnet sein.

Dies soll die Qualität und Echtheit dieser Olivenöle sicherstellen, heißt es im Entwurf.

- Lesbarkeit des Etiketts: Bestimmte Etikettendetails, die den Ursprung des Öls enthalten, müssen im Hauptvisualfeld des Behälters erscheinen. Diese obligatorischen Informationen müssen in Buchstaben mit einer Mindesthöhe von 2 mm für Volumina bis 25 ml, 3 mm für mehr als 25 ml, jedoch nicht mehr als 100 ml und 4 mm über 100 ml enthalten sein.

Eine gute Lesbarkeit wird als wichtig angesehen, um die Auswahl der Verbraucherprodukte zu erleichtern.

- Erntedatum: Dieses Datum darf nur auf dem Etikett angegeben werden, wenn der gesamte Inhalt dieser Ernte stammt.

Es soll den Verbrauchern helfen, die Frische des Produkts zu gewährleisten.

- Lagerbedingungen: Hinweis, dass Olivenöl vor Licht und Hitze geschützt gelagert werden sollte, muss deutlich auf der Verpackung oder einem beigefügten Etikett angegeben sein.

Entwickelt, um sicherzustellen, dass die Verbraucher über die optimale Lagerung richtig informiert werden.

- Lebensmittel, die nur in Olivenöl konserviert sind: Eine derzeitige Anforderung, dass Etiketten für Lebensmittel (außer Sardinen und Thunfisch), die in Olivenöl konserviert sind, den Prozentsatz des Öls im Verhältnis zum Gesamtnettogewicht des Lebensmittels angeben. Stattdessen sollte auf dem Etikett angegeben sein, dass das Lebensmittel nur in Olivenöl konserviert wurde.

Mehr Klarheit für die Verbraucher.

- Sanktionen und Kontrollen: Jeder EU-Mitgliedstaat muss auf nationaler Ebene wirksame, verhältnismäßige und abschreckende Sanktionen festlegen. Sie müssen auch Kontrollen durchführen, um die Richtigkeit der Angaben auf dem Etikett und die Einhaltung der Verordnung sicherzustellen. Wenn Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, müssen sie eine Prüfung beantragen. Sie müssen der Europäischen Kommission außerdem jedes Jahr genaue Angaben zu diesen Kontrollen vorlegen.

Übergangsphase

Es wird vorgeschlagen, dass die Änderungen ab dem 1. Januar in allen EU-Mitgliedstaaten gelten. Produkte, die den geltenden Vorschriften entsprechen und vor 2014 in der EU hergestellt und gekennzeichnet oder in die EU eingeführt und in Verkehr gebracht wurden, könnten jedoch verkauft werden, bis die Lagerbestände erschöpft sind.

Weitere Einzelheiten zum Aktionsplan für den EU-Olivenölsektor stehen noch aus

Eine vorläufige Abstimmung über die Änderungsentwürfe steht auf der Tagesordnung des Verwaltungsausschusses der EG für die Sitzung der Gemeinsamen Organisation der Agrarmärkte am 6. Februar in Brüssel.

Wie bereits berichtet von Olive Oil TimesDie EG hat außerdem separate Rechtsvorschriften zur Änderung der Verordnung 2568/91 über die Eigenschaften und Analysemethoden von Olivenöl ausgearbeitet. Dieser Gesetzentwurf, wonach die Mitgliedstaaten mindestens eine gezielte Kontrolle pro 1000 Tonnen Olivenöl durchführen müssen, die in ihnen vermarktet werden, und Personen oder Organisationen, die Olivenöl halten, führen ein Verzeichnis der Ein- und Auszahlungen.

Die beiden Entwürfe enthalten einige der Maßnahmen, die EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş in seinem Aktionsplan für den EU-Olivenölsektor vom vergangenen Juni zur Diskussion gestellt hat. Er hat den endgültigen Plan noch nicht bekannt gegeben.



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