Gruppen setzen sich für die Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des Tafelolivenertrags in Andalusien ein
Landwirtschaftsverbände und das spanische Landwirtschaftsministerium arbeiten gemeinsam an der Erstellung eines Aktionsplans zur Verbesserung der Lage in diesem angeschlagenen Sektor.

Landwirtschaftsverbände und das spanische Landwirtschaftsministerium arbeiten gemeinsam an der Erstellung eines Aktionsplans zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit des angeschlagenen Tafelolivenanbaus in der Autonomen Gemeinschaft Andalusien.
Das Andalusische Institut für Agrar- und Fischereiforschung und -ausbildung, der Agrarverband junger Landwirte, der Koordinierungsausschuss der Landwirte und Viehzüchter, der Verband der Kleinbauern und Viehzüchter, der Andalusische Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften sowie Asemesa, der Verband der Tafelolivenproduzenten und -exporteure, arbeiten gemeinsam mit der spanischen Regierung an der Modernisierung der Branche. Gemeinsam hoffen diese Gruppen, dass ihr Sektor eine größere Rolle im Plan zur Entwicklung des ländlichen Raums in Andalusien spielen wird.
Die Arbeitsgruppe trifft sich in Sevilla, um zu erörtern, wie die Rentabilität des Anbaus wiederhergestellt werden kann. In den letzten 15 Jahren haben die Produktionskosten der Sorten „Manzanilla“ und „Gordal“ laut einer Studie des Landwirtschaftsministeriums aus dem Jahr 2010 die Verkaufserlöse überstiegen. In den letzten fünf Jahren wurden allein in Andalusien aufgrund von Rentabilitätsproblemen über 8.000 Hektar dieser Sorten gerodet.
Sevilla, eine Provinz in Andalusien, produziert 80 Prozent der spanischen Tafeloliven und 25 Prozent der weltweiten Gesamtproduktion. Bei dem Treffen betonten Vertreter des Agrarverbands junger Landwirte die Bedeutung des Sektors für die Wirtschaft, da 20.000 landwirtschaftliche Betriebe im Anbau von Tafeloliven tätig sind. 400 Verarbeitungsbetriebe in der Region beschäftigen 8.500 Menschen.