Erste Schätzungen zur weltweiten Olivenölproduktion 2019/2020 in Spanien veröffentlicht

Die Ernte in Spanien wird voraussichtlich zurückgehen, doch in Italien und Griechenland werden höhere Erträge erwartet, ebenso wie ein Anstieg der weltweiten Gesamtproduktion.

Die ersten vorläufigen weltweiten Zahlen für die Olivenölernte 2019/20 wurden in Spanien bekannt gegeben; sie deuten darauf hin, dass die spanische Produktion leicht zurückgehen wird, während in anderen Erzeugerländern, die im Vorjahr mit ernsthaften Problemen zu kämpfen hatten, bessere Zahlen erwartet werden.

Für die kommende Saison wird für den spanischen Olivenölsektor eine Ernte von 1,35 Millionen Tonnen Olivenöl erwartet, etwas weniger als die 1,77 Millionen Tonnen der äußerst ertragreichen vorangegangenen Ernteperiode. Italien wird voraussichtlich einen Sprung auf 270.000 Tonnen und Griechenland auf 300.000 Tonnen verzeichnen, was eine deutliche Verbesserung gegenüber den 175.000 bzw. 185.000 Tonnen der vergangenen Saison darstellt.

Portugals Ertrag wird für das nächste Jahr auf 130.000 Tonnen geschätzt, während für Tunesien mit 350.000 Tonnen eine Rekordproduktion prognostiziert wird. Von den übrigen Erzeugern im Mittelmeerraum werden weitere 400.000 Tonnen Olivenöl erwartet, und vom Rest der Welt insgesamt 70.000 Tonnen.

Die weltweite Gesamtproduktion an Olivenöl für die Saison 2019/2020 wird auf 3,67 Millionen Tonnen geschätzt, verglichen mit zuvor 3,13 Millionen Tonnen.