Internationaler Olivenrat
Der Internationale Olivenölrat (IOOC) ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Madrid, Spanien, der 23 Mitgliedstaaten angehören.
Der Internationale Olivenrat ist die weltweit einzige zwischenstaatliche Organisation im Bereich Olivenöl und Tafeloliven. Er wurde 1959 in Madrid, Spanien, unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen gegründet. Bis 2006, als sein Name geändert wurde, war er als Internationaler Olivenölrat (IOOC) bekannt.
Im Januar 2011 wurde Jean-Louis Barjol zum Direktor des IOC ernannt. Barjol trat die Nachfolge von Mohammed Ouhmad Sbitri an, der die Organisation von November 2007 bis Dezember 2010 leitete. Die Amtszeit des IOC-Direktors beträgt drei Jahre, und Barjol wird die Organisation bis Dezember 2014 leiten.
In den vergangenen zwei Jahren war Barjol als stellvertretender Direktor der Organisation tätig und leitete die Abteilungen für Verwaltung und Finanzen sowie für Erhebungen und Bewertungen. Barjol hat sich mit Fragen der geografischen Angaben befasst und insbesondere nach Wegen gesucht, um Gebiete außerhalb der Europäischen Union zu erschließen.
Der Rat leistet einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen und verantwortungsvollen Entwicklung des Olivenanbaus und dient als weltweites Forum für die Erörterung politischer Fragen sowie die Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen.
Zu seinen derzeitigen Mitgliedern zählen die führenden internationalen Erzeuger und Exporteure von Olivenöl und Tafeloliven. Die Erzeugermitglieder des IOC machen 98 % der weltweiten Olivenproduktion aus und sind vor allem im Mittelmeerraum ansässig.
Der IOC setzt sich für die integrierte, nachhaltige Entwicklung des weltweiten Olivenanbaus ein. Er ist bestrebt, dieses Engagement in greifbare Fortschritte für seine Mitgliedsländer und vor allem für die einfachen Menschen umzusetzen, die ihren Lebensunterhalt mit den Erzeugnissen des Olivenbaums bestreiten.
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