Harvard empfiehlt Olivenöl in neuem Leitfaden für gesunde Ernährung

Ein neuer „Healthy Eating Plate“ der Harvard University weicht vom „MyPlate“-Leitfaden des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) ab, indem er die Verbraucher dazu ermutigt, Oliven-, Raps- und andere Pflanzenöle zum Kochen, für Salate und am Tisch zu verwenden.

Ernährungsexperten der Harvard School of Public Health (HSPH) haben gemeinsam mit Kollegen von Harvard Health Publications den „Healthy Eating Plate“ vorgestellt, einen visuellen Leitfaden, der eine Vorlage für eine gesunde Mahlzeit bietet.

Laut einer Pressemitteilung der Hochschule behebt dieser neue visuelle Ernährungsleitfaden wichtige Mängel des „MyPlate “-Symbols, des visuellen Leitfadens, den das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) diesen Sommer veröffentlicht hat.

Einer der Mängel von „MyPlate“ besteht laut den Harvard-Forschern darin, dass es keine Aussagen zu gesunden Fetten enthält. Mit anderen Worten: Es unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten Fetten.

Der „Healthy Eating Plate“ hingegen zeigt eine Flasche mit gesundem Öl und ermutigt Verbraucher, Olivenöl, Rapsöl und andere Pflanzenöle zum Kochen, für Salate und am Tisch zu verwenden.

Der Harvard-Leitfaden empfiehlt zudem, Butter einzuschränken und Transfette zu vermeiden. Dies ist ein wichtiger Unterschied, da viele Verbraucher dazu neigen, alle Fette in eine Kategorie zu stecken, und sich nicht bewusst sind, dass manche Fette, wie beispielsweise Olivenöl, tatsächlich gut für die Gesundheit sind.

Harvard School of Public Health: „Healthy Eating Plate“ vs. „MyPlate“ des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)
Harvard School of Public Health: „Healthy Eating Plate“ vs. „MyPlate“ des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA)