Olivenöl soll zur Vorbeugung von Hautkrebs beitragen
Diese neuen Erkenntnisse werden durch Statistiken gestützt, wonach nur drei von 100.000 Einwohnern der Mittelmeerländer an irgendeiner Form von Hautkrebs erkranken.

Eine Studie von Dr. Niva Shapira von der Universität Tel Aviv in Israel und Bob Kuklinski von der Universität Rockstock in Deutschland ergab, dass Olivenöl zusammen mit anderen Bestandteilen der mediterranen Ernährung zur Vorbeugung von malignem Melanom beitragen kann. Das maligne Melanom, die gefährlichste Form von Hautkrebs, lässt sich möglicherweise durch den Verzehr von Olivenöl, das reich an Antioxidantien ist, verlangsamen.
Die Forschung zeigte, dass der Körper dank Carotinoiden eine Resistenz gegen die schädlichen Sonnenstrahlen entwickelt. Carotinoide sind die Farbpigmente, die in Obst und Gemüse wie Wassermelonen, Tomaten, Kürbissen und Karotten vorkommen. Es wurde außerdem festgestellt, dass Olivenöl die Haut vor den schädlichen Auswirkungen von UV-Strahlen schützt.
Olivenöl, das als einziges Pflanzenöl pur eingenommen werden kann, enthält einen hohen Anteil an Antioxidantien und verfügt über einfach ungesättigte Fettsäuren. Studien haben zudem gezeigt, dass Olivenöl Herzerkrankungen vorbeugt. Es wurde festgestellt, dass Olivenöl den Spiegel des schlechten Cholesterins (LDL) senkt und gleichzeitig den Spiegel des guten Cholesterins (HDL) erhöht. Dank seines Vitamin-E-Gehalts bietet Olivenöl zudem Zellschutz vor freien Radikalen. Olivenöl hilft bei der Neutralisierung freier Radikale, was zu einem geringeren Risiko für Darmkrebs führt. Der regelmäßige Verzehr von Olivenöl kann zudem das Diabetesrisiko senken.
Laut Dr. Shapira ist die Verwendung von Sonnenschutzmitteln nach wie vor der beste Weg, um Sonnenbrand zu verhindern und die Haut vor den schädlichen Auswirkungen der UVA- und UVB-Strahlen der Sonne zu schützen. In einem Interview mit dem Pakistan News Service fügt Dr. Shapira jedoch hinzu, dass „Going Greek“ – also der Verzehr von Olivenöl und anderen mediterranen Grundnahrungsmitteln – dazu beitragen könnte, der oxidierenden Wirkung der Sonne entgegenzuwirken. Ihre Aussage wird durch Statistiken untermauert, die zeigen, dass nur drei von 100.000 Einwohnern der Mittelmeerländer an irgendeiner Form von Hautkrebs erkranken. Diese Zahl ist niedrig, insbesondere wenn man das warme Klima in der Region berücksichtigt. In Australien liegt die Zahl bei 50 von 100.000 Einwohnern.