Frankreich sagt Hilfe für den Olivenölsektor zu
Französische Olivenbauern, die von der diesjährigen schlechten Ernte betroffen sind, werden von neuen finanziellen Hilfsmaßnahmen profitieren, die vom französischen Landwirtschaftsministerium vorgeschlagen wurden.
Französische Olivenproduzenten werden bald von neuen finanziellen Hilfsmaßnahmen profitieren können, die vom französischen Landwirtschaftsministerium vorgeschlagen wurden.
Die Maßnahmen wurden als Reaktion auf die schlechte Ernte 2014–2015 vorgeschlagen, bei der die Produktion um mehr als 60 Prozent zurückging und Olivenölproduzenten sowie Ölmühlen erhebliche Gewinneinbußen hinnehmen mussten.
Siehe auch: Umfassende Berichterstattung zur Olivenernte
2014
In einer am 25. Februar 2015 veröffentlichten Pressemitteilung bezeichnete das Ministerium die jüngste Ernte als die schlechteste der letzten Jahre, was auf den Befall durch die Olivenfliege und schlechtes Wetter zurückzuführen sei. Es kündigte die Einführung einer Reihe von Sofortmaßnahmen an, darunter die Befreiung von Sozialversicherungsbeiträgen für Olivenproduzenten, Unterstützung bei Zinszahlungen, die Erstattung der Grundsteuer sowie die Berechtigung zum Erhalt von Darlehen im Rahmen eines Hilfsprogramms für den Obst- und Gemüsesektor, in das auch Oliven aufgenommen wurden.
Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll hat zudem das Arbeitsministerium darüber informiert, dass Anträge von Mühlenbesitzern auf Arbeitslosengeld aufgrund der außergewöhnlich geringen Ernteerträge so schnell wie möglich bearbeitet werden sollten.
Das Ministerium hat zudem zugesagt, die staatliche Unterstützung für AFIDOL, den französischen Branchenverband für Olivenöl (Association Française Interprofessionnelle de l’Olive), für dessen technische Unterstützung und andere Aktivitäten zu erhöhen. Es prüft außerdem die rasche Umsetzung von Programmen, die Maßnahmen zur Vorbeugung, Bekämpfung und Beseitigung von Befall durch die Olivenölfliege vorsehen.