Forscher treffen sich in Madrid, um über Xylella und den Klimawandel zu diskutieren

Im Mittelpunkt des Forums am 12. Dezember stehen die aktuellen Forschungsarbeiten und Eindämmungsmaßnahmen in Spanien sowie die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ausbreitung des Erregers.

Das spanische Nationale Institut für Agrar- und Lebensmittelforschung (INIA) veranstaltet ein Forum zur Prävention von Xylella fastidiosa, dessen Schwerpunkt insbesondere auf den Auswirkungen des Klimawandels auf die Ausbreitung des Erregers liegt.

Forscher aus verschiedenen Fachbereichen, Fachleute aus der Olivenölbranche sowie Vertreter des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung werden am 12. Dezember in Madrid zusammenkommen, um die neuesten wissenschaftlichen Studien zu Xylella sowie die aktuellen Bemühungen zur Eindämmung und Ausrottung des tödlichen Pflanzenpathogens zu erörtern.

„Durch die Verbreitung der neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse und den Austausch zwischen den beteiligten Akteuren möchte das INIA die wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Wissensvermittlung über diesen Erreger fördern, in der Hoffnung, dass dies zur Suche nach Lösungen beiträgt, die die Auswirkungen auf die betroffenen Gebiete minimieren und die Ausbreitung sowie die Pathogenität des Erregers auf unserem Staatsgebiet unter Berücksichtigung des aktuellen Klimawandels begrenzen“, erklärte das INIA in einer Stellungnahme.

Xylella fastidiosa wurde in Spanien erstmals im November 2016 auf der Insel Mallorca nachgewiesen. Seitdem wurden Fälle von Xylella auf den übrigen Balearen sowie in den Provinzen Alicante, Madrid und Almería bestätigt.

Zwar sind bislang noch keine Olivenbäume befallen (bei den meisten infizierten Bäumen handelt es sich um Mandelbäume), doch der Erreger ist hochansteckend und die Folgen können für die Landwirte finanziell verheerend sein.