Maison Orphée: Innovationen im Bereich Olivenöl

Maison Orphée leistete Pionierarbeit bei der Einführung von nativen Olivenölen auf dem kanadischen Markt und wurde in der Folge zu einem Begriff in der Welt des nativen Olivenöls extra.

Dank der langjährigen Arbeit des Internationalen Olivenrats (IOC) hat sich natives Olivenöl extra in den letzten dreißig Jahren weltweit als unverzichtbares Premiumprodukt etabliert.

Das 1983 gegründete Unternehmen Maison Orphée leistete Pionierarbeit bei der Einführung von nativen Olivenölen auf dem kanadischen Markt und wurde in der Folge zu einem festen Begriff in der Welt des nativen Olivenöls extra. Im Laufe der Jahre hat das Unternehmen umfangreiches Fachwissen aufgebaut und Lieferbeziehungen zu Produzenten geknüpft, die dieselben hohen Qualitätsstandards teilen.

Da die kanadischen Verbraucher an das charakteristische bittere und würzige Profil von nativem Olivenöl extra nicht gewöhnt waren, mussten sie auf verschiedene Weise damit vertraut gemacht und überzeugt werden.

Die Verbindung zum Verbraucher

Durch ein Rebranding und die Entwicklung einer unverwechselbaren visuellen Identität im Jahr 2010 ist es Maison Orphée gelungen, sein Angebot zu positionieren und einen Dialog mit potenziellen Kunden aufzubauen.

Durch die Präsentation einer Geschmacksvielfalt, die verschiedene Profile umfasst – von eher delikaten bis hin zu vollmundigen – und durch Vorschläge für Verwendungsmöglichkeiten (z. B. für Pasta und Pizza) haben diese Etiketten die Verbraucher beruhigt und den Weg für neue Entdeckungen geebnet.

Dieser Ansatz, der mit Designpreisen ausgezeichnet wurde, wurde und wird nach wie vor in Grafikdesign-Studiengängen an Universitäten in ganz Quebec, Kanada, gelehrt.

Aufklärung

Um das Bewusstsein für die Eigenschaften von nativem Olivenöl extra zu stärken, hat Maison Orphée seine Strategien und Kontaktpunkte mit den Verbrauchern vervielfacht. Durch die Bildung eines hauseigenen Verkostungsgremiums und die Organisation von Verkostungsveranstaltungen vor Ort und online hat das Unternehmen dazu beigetragen, dieses Qualitätsprodukt zu demokratisieren.

In jüngerer Zeit hat Maison Orphée zudem in Blogbeiträge investiert, die von auf Wissenschaftspopularisierung spezialisierten Ernährungswissenschaftlern verfasst wurden, und diese Inhalte auf soziale Netzwerke wie Facebook und Instagram übertragen.

Mit der Zeit gehen

Da natives Olivenöl extra immer mehr zu einem festen Bestandteil der Verbrauchergewohnheiten wird, entwickelt sich der Dialog mit den Verbrauchern ständig weiter.

Mit einem konsequenten Fokus auf die Bedürfnisse der Verbraucher erkundet Maison Orphée verschiedene Ansätze, um deren Anforderungen zu erfüllen. So erhielt das Unternehmen beispielsweise im Jahr 2022 seine B-Corp-Zertifizierung und orientiert sich damit an neuen sozialen und ökologischen Werten.

Ebenso führte das Unternehmen ein neues Format für sein charakteristisches, delikates natives Olivenöl extra ein: den BiB (Bag in Box). Als 1,5-Liter-Karton mit einem luftdichten Beutel ist der BiB erschwinglicher, praktischer und umweltfreundlicher als herkömmliche Glasflaschen.

Wussten Sie, dass diese vollständig recycelbare Verpackung – abgesehen vom Ausgießer – beim Transport zehnmal leichter ist als ihr Gegenstück aus Glas und so den CO₂-Fußabdruck des Produkts verringert? Darüber hinaus bleibt das Öl länger frisch, da es vor Hitze, Licht und Sauerstoff geschützt ist, selbst nach dem Öffnen der Verpackung. Schließlich bedeutet das größere Volumen, dass Verbraucher von einem günstigeren Preis profitieren und gleichzeitig den Umgang mit Öl in der Küche vereinfachen können.

Natives Olivenöl extra ist ein Produkt mit einer über 6.000-jährigen Geschichte. Seine organoleptischen und kulinarischen Eigenschaften sind auch heute noch aktuell, doch in einem hart umkämpften, inflationären Markt haben die Verbraucher nach wie vor das letzte Wort … und Innovation bleibt der Schlüssel, um ihre Erwartungen zu erfüllen.

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Die Nachrichten- und Redaktionsteam von Olive Oil Times war an der Erstellung dieses Artikels nicht beteiligt.