Forscher entdecken neue Methode zur Verhinderung von Betrug mit Olivenöl
Ein Forschungsteam der Universität Córdoba untersucht eine neue Analysemethode zur Qualitätsbestimmung von nativem Olivenöl extra und zur Verhinderung von Betrug.
Ein Forschungsteam unter der Leitung von Miguel Valcarcel Cases, Professor für Chemie an der Universität Córdoba (UCO), untersucht eine Analysemethode zur Qualitätsbestimmung von nativem Olivenöl extra und zur Betrugsbekämpfung.
Das Team des Internationalen Campus für landwirtschaftliche Exzellenz (CeiA3) teilte heute in einer Erklärung mit, dass es ein Bewertungsmodell entwickelt hat, das auf der Technik der Ionenmobilitätsspektrometrie (EMI) basiert.
Nach zweijähriger Forschungsarbeit kommen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die EMI eine wirksame Methode darstellt, um sicherzustellen, dass das analysierte Öl die Anforderungen erfüllt, um als „natives Olivenöl extra“ eingestuft und gekennzeichnet zu werden.
Die Technik wird als mögliches Screening-System vorgestellt und könnte laut den Forschern problemlos in der Olivenölbranche eingesetzt werden, da sie eine „schnelle und einfache Analyse“ von Ölproben ermöglicht.
Professor Miguel Valcarcel erklärte, dass „EMI eine Technik mit guten Eignungen für die Untersuchung der Qualität von Olivenölproben sein könnte, um wirtschaftliche Verluste für die Erzeuger und den derzeitigen Betrug zu vermeiden“.
Die Forscher gaben an, dass sie aufgrund der Komplexität der chemischen Zusammensetzung der verschiedenen Proben von nativem Olivenöl extra das Potenzial dieser Technik noch weiter untersuchen müssen, um ihre Klassifizierungs- und Vorhersagekraft mit 100-prozentiger Sicherheit zu vervollständigen, damit ihr Einsatz in Agrar- und Lebensmittellabors praktikabel ist.
Auf jeden Fall haben die Forscher der UCO die Schnelligkeit der EMI-Technik hervorgehoben, da sich jede Probe in nur 15 Minuten analysieren lässt. Zudem erfordert EMI keine Vorbehandlung der Proben, was den Prozess zusätzlich beschleunigt.