Der Olivenrat kündigt Plan für ein Informationsportal an

Die Informationsplattform wird die dem IOC vorliegenden Informationen zu Vorschriften, Daten und Neuigkeiten rund um Tafeloliven und Olivenöl an einem Ort bündeln.

Der Internationale Olivenrat (IOC) stellte auf der 56. Sitzung seines Beirats seinen Plan zur Einrichtung einer Online-Informationsplattform namens „World Olive Oil Observatory“ vor.

Der IOC erklärte, die Plattform werde entwickelt, um branchenbezogene Informationen zu organisieren und zu teilen.

„In der Praxis bauen wir eine maßgeschneiderte Plattform auf, die den Bedürfnissen der Interessengruppen, aber auch denen des gesamten Sektors gerecht wird.– Abdellatif Ghedira, Exekutivdirektor des IOC

Abdellatif Ghedira, der Exekutivdirektor des IOC, erklärte, sein Ziel sei es, das Observatorium bis Ende 2021 in Betrieb zu nehmen.

„Wir sehen Licht am Ende des Tunnels“, sagte Ghedira gegenüber Olive Oil Times. „Es braucht Zeit, die Bedürfnisse des Exekutivsekretariats, unserer Mitgliedsländer und der globalen Olivenölindustrie zu verstehen.“

„Sobald dies abgeschlossen ist, werden wir damit beginnen, die Vereinbarungen und Informationen mithilfe von Metadaten zu katalogisieren, um die Suchmaschine benutzerfreundlicher zu gestalten“, fügte er hinzu. „In der Praxis bauen wir eine maßgeschneiderte Plattform auf, die den Bedürfnissen der Interessengruppen, aber auch denen des gesamten Sektors gerecht wird.“

Nach Angaben des IOC wird die Beobachtungsstelle Nachrichten aus den Mitgliedsstaaten, aktuelle Informationen zu Umwelt und Gesundheit aus den Bereichen Olivenöl und Tafeloliven sowie Informationen zu Chemie, Handelsdaten und Werbemaßnahmen bereitstellen.

Informationen über relevante Doktoranden- und Masterstudiengänge, internationale Stipendien und einschlägige Olivenölforschung werden ebenfalls veröffentlicht.

Ghedira erklärte, das Observatorium werde das neue Informationsinstrument des IOC sein und es der Organisation ermöglichen, leichter mit ihren Partnern zusammenzuarbeiten, Marktungleichgewichte zu erkennen und öffentliche sowie private Einrichtungen bei der Bewältigung dieser Ungleichgewichte zu beraten.

Laut dem Exekutivdirektor des IOC bestand ein Teil der Herausforderung bei der Einrichtung der Beobachtungsstelle in den knappen Ressourcen des Exekutivsekretariats.

Er fügte hinzu, dass die Einrichtung einer Beobachtungsstelle ein komplexes Projekt sei, das in seiner Gesamtheit umgesetzt werden müsse, und dass die Idee darauf zurückgehe, was vom Rat der Mitglieder auf seiner 105. Sitzung im Juni 2017 in Rom genehmigt worden sei, als die Abteilung für Beobachtungsstellen und Informationssysteme geschaffen wurde.

„Wir haben die Beobachtungsstelle eingerichtet, um Absatz 1 von Artikel 3 des Internationalen Übereinkommens über Olivenöl und Tafeloliven von 2015, das am 1. Januar 2017 in Kraft trat, umzusetzen und damit die Rolle des Internationalen Olivenrats als weltweites Dokumentations- und Informationszentrum für den Olivenbaum und seine Erzeugnisse sowie als Treffpunkt für alle Akteure des Sektors zu stärken“, sagte Ghedira.