Neue Liste der von US-Zöllen betroffenen Produkte umfasst weitere Olivenöle aus Europa
Der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten bittet um Stellungnahmen der Öffentlichkeit zu zusätzlichen Zöllen auf europäische Waren.
Der Handelsbeauftragte der Vereinigten Staaten (USTR) überprüft derzeit die Liste der Produkte aus der Europäischen Union, für die infolge des Streits um die Airbus-Subventionen derzeit Zölle gelten.
Anfang dieses Jahres entschied die Welthandelsorganisation, dass die EU Airbus unrechtmäßig subventioniert habe, und genehmigte Zölle auf eine Vielzahl von Waren, die aus Deutschland, Spanien, dem Vereinigten Königreich und Frankreich in die USA exportiert werden.
Der USTR prüft nun, ob die Zölle auf landwirtschaftliche Erzeugnisse und Industriegüter, die derzeit auf der Liste stehen, erhöht, gesenkt oder aufgehoben werden sollen. Zu diesen Produkten gehören spanisches Olivenöl in Flaschen sowie bestimmte Sorten französischer und spanischer Tafeloliven, für die jeweils ein Einfuhrzoll von 25 Prozent erhoben wird.
Der US-Handelsbeauftragte hat zudem eine zusätzliche Liste von Waren beigefügt und bittet um Stellungnahmen dazu, ob auch auf diese Produkte Zölle erhoben werden sollten. Auf der neuen Liste stehen lose und abgepackte Olivenöle aus Spanien, Italien, Portugal, Griechenland und Frankreich.
Der US-Handelsbeauftragte nimmt bis zum 13. Januar Stellungnahmen der Öffentlichkeit zu dieser Angelegenheit entgegen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels hatte der US-Handelsbeauftragte jedoch noch nicht bekannt gegeben, ob er öffentliche Anhörungen zu diesem Thema abhalten wird.