Die UNO bekräftigt mit einem neuen Abkommen die Rolle des Internationalen Olivenrats

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat ein neues Abkommen verabschiedet, das bis 2026 die Grundlage für das Mandat der IOC bilden wird.

Die Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) in der Schweiz hat ein neues Abkommen über Olivenöl verabschiedet, das am 1. Januar 2017 in Kraft tritt.

Das neue Abkommen basiert auf dem im Juni von den Mitgliedern des Internationalen Olivenrats (IOC) angenommenen Text, enthält jedoch Änderungen, die bestimmte Punkte klarer formulieren, teilte der IOC in einer Pressemitteilung mit.

Seit Januar hatte der IOC auf der Grundlage einer vorübergehenden Verlängerung des Internationalen Übereinkommens über Olivenöl und Tafeloliven (2005) gearbeitet.

Ein Abkommen zur Erleichterung der Beteiligung von Importländern – Internationaler Olivenrat

Dieser neue Text berücksichtigt die Entwicklungen in der weltweiten Olivenölindustrie und bekräftigt die Rolle des Internationalen Olivenrats (IOC) als Zentrum für die Verbreitung von Informationen und Dokumentationen zu Olivenölprodukten sowie als Forum für die Akteure der Branche, so der IOC.

Darüber hinaus betont der Text die Harmonisierung nationaler und internationaler Rechtsvorschriften über die physikalischen, chemischen und organoleptischen Eigenschaften von Olivenölen, Oliventresteröl und Tafeloliven, um „Handelshemmnisse zu vermeiden“.

Siehe auch: Neuer Entwurf eines internationalen Abkommens über Olivenöl und Tafeloliven

Die UNCTAD hat den Text während der Beratungen in Genf in der vergangenen Woche offiziell angenommen.

Laut der Mitteilung des IOC ist das neue Abkommen einfacher, rationaler und kompakter als frühere Fassungen und enthält ein modifiziertes System zur Berechnung der Verteilung der Beteiligungsanteile, das darauf abzielt, Verbraucherländer zum Beitritt zu ermutigen.

„Es zielt darauf ab, die Teilnahme von Importländern zu erleichtern“, hieß es.

„Der neue Text tritt am 1. Januar 2017 in Kraft und bleibt bis zum 31. Dezember 2026 gültig. Er ist das Ergebnis zweijähriger Beratungen einer 2013 eingesetzten Sonderarbeitsgruppe, an die sich die Beratungen auf der internationalen Konferenz anschlossen.“

Das Abkommen steht im Laufe des nächsten Jahres zur Unterzeichnung durch Regierungen und Vertragsparteien offen, und das Generalsekretariat der Vereinten Nationen wird die neue Verwahrstelle des Abkommens sein.

Der derzeitige Exekutivdirektor des IOC ist der Franzose Jean-Louis Barjol, der dieses Amt seit dem 1. Januar 2011 innehat und dessen Vertrag am 31. Dezember 2015 nach Ablauf einer fünfjährigen Amtszeit endet.

Das Treffen in Genf war die sechste Konferenz seit 1956, auf der über das Abkommen verhandelt wurde, mit dessen Verwaltung das IOC beauftragt ist.