Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Marke „Made in California“ zu schützen
Ein Gesetzesentwurf soll verhindern, dass Verbraucher dazu verleitet werden, Olivenöle mit der Bezeichnung „California“ zu kaufen, die in Wirklichkeit aus einer anderen Region stammen.
Die Abgeordnete Cecilia Aguiar-Curry aus Sacramento hat einen neuen Gesetzentwurf eingebracht, der klarere Richtlinien dafür fordert, wann der Begriff „Kalifornien“ bei der Kennzeichnung und Vermarktung von Olivenöl verwendet werden darf.
Ein sprunghafter Anstieg der Nachfrage nach kalifornischem Olivenöl hat dazu geführt, dass immer mehr Mischungen, die Öl aus so weit entfernten Ländern wie Spanien, Nordafrika und Argentinien enthalten, als „kalifornisches“ Olivenöl vermarktet werden.
Siehe auch: „Crafted in California“ feiert sein DebütAguiar-Curry erklärte in einer Pressemitteilung, diese Praxis führe zu Verwirrung bei den Verbrauchern und verschaffe den kalifornischen Olivenbauern einen Wettbewerbsnachteil.
Der vorgeschlagene Gesetzentwurf AB 2074 legt klare Richtlinien fest, wann Hersteller den Begriff „Kalifornien“ in ihrem Branding verwenden dürfen, und verschärft das bestehende Gesetz, indem er es illegal macht, fälschlicherweise anzudeuten, ein Olivenöl sei vollständig aus in Kalifornien angebauten Oliven hergestellt worden, wenn dies nicht der Fall ist.
Der Gesetzentwurf verlangt außerdem, dass ein kalifornisches Olivenöl, das als regionales Produkt vermarktet werden soll, zu mindestens 85 Prozent aus Oliven bestehen muss, die in der angegebenen Region angebaut wurden.