Die Olivenölimporte der USA verzeichnen ein Rekordwachstum
In den ersten elf Monaten der Erntesaison 2015/2016 importierten die USA 306.844 Tonnen Olivenöl, wobei zum ersten Mal mehr davon aus Spanien als aus Italien stammte.
Den heute vom Internationalen Olivenrat (IOC) veröffentlichten Zahlen zufolge sind die Vereinigten Staaten auf dem besten Weg, in diesem Jahr eine Rekordmenge an Olivenöl zu importieren.
In den ersten elf Monaten des Erntejahres 2015/16 importierten die USA 306.844 Tonnen Olivenöl, wobei zum ersten Mal mehr davon aus Spanien als aus Italien stammte.
Siehe auch: Weltweite Olivenölproduktion, 1990–2015 (IOC)
Tatsächlich stiegen die spanischen Exporte in die USA laut IOC im Vergleich zum Vorjahr um 43 Prozent. Eine gute Ernte, wettbewerbsfähige Preise und intensive Werbemaßnahmen zählen zu den weiteren Faktoren, die zu diesen herausragenden Ergebnissen für den weltweit größten Olivenölproduzenten führten.
Die USA verbrauchen mehr als 10 Prozent des weltweiten Olivenölangebots, wobei der Pro-Kopf-Verbrauch bei etwa einem Liter pro Jahr liegt.
Ein weiterer riesiger Markt, auf dem Spanien der dominierende Lieferant ist, ist China, das 11 Prozent mehr Olivenöl importierte als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Mehr als drei Viertel der chinesischen Olivenölimporte entfielen auf natives Olivenöl.
Nach einer Phase rückläufiger Importe
führte Australien 11 Prozent mehr Olivenöl aus dem Ausland ein als im Vorjahr, während Brasilien, das als schnell wachsender
Markt der Neuen Welt gilt, für den 11-Monats-Zeitraum einen Rückgang von 4 Prozent verzeichnete.