Olivenöl von der kroatischen Insel Krk erhält die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.)

Flaschen mit nativem Olivenöl extra aus Krk werden künftig mit der offiziellen Bezeichnung „Krčko maslinovo ulje“ gekennzeichnet sein, und auf der Verpackung wird ein eigens entworfenes Logo zu sehen sein.

Heute (6. Juli 2016) wurde im Amtsblatt der Europäischen Union eine Bekanntmachung veröffentlicht, in der bestätigt wird, dass natives Olivenöl extra von der kroatischen Insel Krk auf EU-Ebene den Status einer geschützten Ursprungsbezeichnung (g.U.) erhalten hat. Es erhält die offizielle Bezeichnung „Krčko maslinovo ulje“ (Olivenöl aus Krk) und wird mit der Bezeichnung g.U. in das EU-Register für Erzeugnisse und Lebensmittel eingetragen.
Siehe auch: Die besten kroatischen Olivenöle
Die g.U. kennzeichnet ein Produkt oder Lebensmittel, das in einem bestimmten geografischen Gebiet unter Verwendung anerkannten Know-hows hergestellt, verarbeitet und zubereitet wird. Es ist die höchste der drei Bezeichnungen im Rahmen des EU-Produktzertifizierungssystems für landwirtschaftliche Erzeugnisse.

Der Antrag auf den DOP-Status bei der Europäischen Kommission wurde am 15. März 2016 veröffentlicht. Der offizielle Status wurde relativ schnell – weniger als vier Monate nach Veröffentlichung des Antrags – gewährt, da keine Einwände erhoben wurden.

Krk liegt in der nördlichen Adria und ist Kroatiens nördlichste sowie eine der größten Inseln des Landes. Dort wird Olivenöl aus mehreren auf der Insel heimischen Sorten hergestellt, darunter Debela, Naška, Rošulja und Slatka.

Flaschen mit nativem Olivenöl extra aus Krk werden nun mit der offiziellen Bezeichnung „Krčko maslinovo ulje“ gekennzeichnet und auf der Verpackung wird ein speziell entworfenes Logo zu sehen sein.

Dies ist das zweite native Olivenöl extra aus Kroatien, das auf EU-Ebene den DOP-Status erhält; das andere ist Olivenöl von der Insel Cres, dem diese Bezeichnung im vergangenen Jahr verliehen wurde.

Derzeit sind drei weitere Anträge auf den DOP-Status anhängig, die voraussichtlich noch in diesem Jahr genehmigt werden: natives Olivenöl extra von den Inseln Korčula und Šolta sowie von der Halbinsel Istrien.



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