Fast ein Drittel des weltweiten Olivenöls wird aus der Sorte Picual hergestellt
Der kürzlich erschienene Leitfaden „International Olive Growing: Worldwide Analysis and Summary“ beleuchtet eine Reihe interessanter Statistiken zum Thema Olivenöl.
Fast ein Drittel des gesamten weltweit in den letzten fünf Jahren produzierten Olivenöls stammt laut Statistiken, die der Branchenanalyst Juan Vilar und seine Beratungsagentur zusammengestellt und veröffentlicht haben, von der Sorte Picual.
Insgesamt wurden 30 Prozent des in den letzten fünf Jahren produzierten Olivenöls aus Picual-Oliven hergestellt. An zweiter Stelle stand eine weitere spanische Sorte, Arbequina, aus der im gleichen Zeitraum 10 Prozent des weltweiten Olivenöls gewonnen wurden.
Die Statistiken wurden in der fünften Ausgabe von Vilars und Co-Autor Jorge Enrique Pereiras „International Olive Growing: Worldwide Analysis and Summary“ veröffentlicht, die im November erschien.
Neben der Analyse, welche Olivensorten für die Herstellung von Olivenöl verwendet werden, untersuchten die beiden Autoren auch, wie die Oliven geerntet und gepresst werden sowie deren Auswirkungen auf die Umwelt.
Die beiden stellten fest, dass 61 Prozent der Olivenöle aus traditionellen Olivenhainen stammen, während 29 Prozent aus Olivenhainen mittlerer Dichte und 10 Prozent aus Olivenhainen hoher Dichte gewonnen werden.
Vilar und Enrique Pereira schätzen zudem, dass jeder Hektar Olivenbäume im Durchschnitt etwa 2,6 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr bindet (was bedeutet, dass jeder Acre etwa 0,95 Tonnen Kohlenstoff pro Jahr bindet).
„Der internationale Olivenanbau bindet 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid, 10 Prozent des gesamten Kohlendioxids, das Spanien pro Jahr erzeugt“, schrieben die beiden im Handbuch.