Rajasthan untersucht die Machbarkeit von Olivenblatttee

Die Regierung des indischen Bundesstaates Rajasthan prüft derzeit die Möglichkeit, aus den Blättern des Olivenbaums Tee herzustellen.

Die Regierung des indischen Bundesstaates Rajasthan prüft derzeit die Möglichkeit, aus Olivenblättern Tee herzustellen. Derzeit werden klinische Tests an Proben von Olivenblättern durchgeführt, um die Qualität eines solchen Tees und sein Potenzial für die Vermarktung als antioxidantienreiches Getränk zu untersuchen.

Rajasthan startete 2007 ein ehrgeiziges Projekt zum Anbau von Oliven mit technischer Unterstützung durch israelische Experten.

Der Olivenanbau wurde in diesem Wüstenstaat im Nordwesten Indiens gefördert, da er weniger Wasser benötigt als andere Kulturen und ein hochwertiges Produkt liefert. Heute gibt es elf staatliche Farmen in sieben Distrikten des Bundesstaates. Eine der Farmen in Lunkaransar im Distrikt Bikaner soll 8.000 Liter Öl produziert haben.

Sollten erste Tests die Machbarkeit der Herstellung von Olivenblatttee bestätigen, plant die Regierung von Rajasthan die Errichtung einer Produktionsanlage für Olivenblatttee. „Olivenblatttee hat große gesundheitliche Vorteile und gilt als drei Prozent wohltuender als normaler Grüntee. Wir haben Olivenblätter an einige Fabriken für Versuche geschickt. Diese (die Fabriken) haben bereits einige Teeproben hergestellt. Nun laufen weitere Tests, um deren gesundheitliche Vorteile zu bewerten“, erklärte Prabhu Lal Saini, Rajasthans Landwirtschaftsminister, gegenüber der Zeitung Hindustan Times.

Die Regierung von Rajasthan könnte auf der richtigen Spur sein. Olivenblatt-Tee ist in einigen Ländern Europas, in Japan, Korea und den USA bereits ein beliebtes Getränk, das wegen seiner gesundheitlichen Vorteile getrunken wird. Der Verkauf von Olivenblättern an Teeproduzenten ist für die Erzeuger eine weitere Möglichkeit, ihre Einnahmen zu steigern.



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