Der Olivenrat stellt Mittel zur Förderung der Olivenkultur bereit
Das IOC übernimmt bis zu 50 Prozent der Kosten, die Landwirten, Unternehmen und Institutionen seiner Mitgliedsländer für die Einrichtung und Durchführung der Projekte entstehen.
Das Exekutivsekretariat des Internationalen Olivenrats (IOC) hat angekündigt, 50.000 Euro für die Förderung der Oliven- und Olivenölkultur in seinen 45 Mitgliedsländern bereitzustellen.
Ziel ist es, den Verzehr von Tafeloliven und Olivenöl zu steigern, indem das Bewusstsein der Verbraucher für deren gesundheitliche und organoleptische Eigenschaften geschärft wird.
Der IOC wird Zuschüsse in Höhe von bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten genehmigter Projekte bis zu einem Höchstbetrag von 5.999 € gewähren. Anträge werden bis zum 2. September entgegengenommen, und genehmigte Projekte müssen zwischen dem 1. November und dem 15. Dezember durchgeführt werden.
Siehe auch: UN entwickelt Olivenhaine und Ölmühlen in dürregefährdeten Gebieten des IrakDie Projekte dürfen zudem nicht zum Gewinn ihrer Träger durchgeführt werden, und die Zuschüsse sind auf einen pro Teilnehmer begrenzt. Das IOC fügte hinzu, dass nur förderfähige Kosten erstattet werden.
„Das Ziel der Zuschüsse ist unter anderem der Aufbau einer Marktkultur in Mitgliedsländern, die die Qualität lokaler Produkte hervorheben und die Zusammenarbeit zwischen allen IOC-Mitgliedsländern fördern möchten“, erklärte das IOC.
„Die vorgeschlagenen Maßnahmen und Veranstaltungen sollten einen eindeutigen Werbewert haben und im Einklang mit den Zielen stehen, die im Internationalen Abkommen über Olivenöl und Tafeloliven von 2015 festgelegt sind“, fügten sie hinzu.
Das Abkommen diente als Folgeabkommen zu dem ursprünglichen, im Jahr 2005 unterzeichneten Abkommen und konzentrierte sich auf Standardisierung und Forschung, Olivenanbau und -technologie sowie die „Olivenwirtschaft“.
In der Ausschreibung werden zudem eine Reihe möglicher Aktivitäten aufgeführt, wie die Organisation von Seminaren, Workshops und Symposien, die Einrichtung von Informationsständen auf Lebensmittel- und Ernährungsmessen sowie Veranstaltungen, die Erstellung von Werbematerial und die Beteiligung internationaler Experten und Fachleute.
Die Förderung der Olivenölkultur wurde von den Erzeugern oft als eine der dringendsten Prioritäten für den Sektor genannt.
Die jüngste Initiative des IOC folgt auf mehrere lokale und regionale Initiativen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für die einzigartigen Eigenschaften von nativem Olivenöl extra zu schärfen.