5 Dinge, die jeder über Olivenöl wissen sollte
Die meisten Menschen wissen noch immer sehr wenig über „Liquid Gold“. Hier sind ein paar Dinge, die jeder über dieses wichtige Grundnahrungsmittel wissen sollte.
Olivenöl, und insbesondere natives Olivenöl extra, ist ein Eckpfeiler der mediterranen Ernährung. Seine gesundheitlichen Vorteile wurden in unzähligen Studien entdeckt und bestätigt, und fast alles, was damit verfeinert wird, schmeckt noch köstlicher.
Obwohl Menschen seit Jahrtausenden Oliven anbauen und zu Öl pressen, wissen die meisten Menschen immer noch sehr wenig über das „flüssige Gold“. Geschicktes Marketing und widersprüchliche Informationen tragen nur zur Verwirrung bei.
Und während ganze Studiengänge (sogar Hochschulcurricula) sich mit seiner Herstellung, seinen gesundheitlichen Aspekten und seinen kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten befassen, gibt es einige Dinge, die jeder über dieses wichtige Grundnahrungsmittel wissen sollte.
Nicht alle Olivenöle sind gleich
Olivenbauern und Olivenölproduzenten sehen sich einer Vielzahl sich ständig ändernder Bedingungen gegenüber und treffen Entscheidungen je nach den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln und dem Markt, den sie anvisieren.
Wer den Goldstandard – natives Olivenöl extra – produzieren will, muss jeden Schritt der Produktion mit Geschick und Entschlossenheit meistern, ganz zu schweigen von den damit verbundenen zusätzlichen Kosten.
„Extra vergine“ bedeutet, dass das Öl frei von Geschmacksfehlern ist und eine Reihe von Labortests besteht. Es bedeutet auch, dass das Öl ausschließlich den Saft von Oliven enthält und sonst nichts.
Qualität zählt
Hochwertiges natives Olivenöl extra schmeckt nicht nur köstlich, es bietet auch größere gesundheitliche Vorteile im Vergleich zu den niedrigeren Qualitäten wie nativem Olivenöl und reinem Olivenöl.
Selbst bei extra nativen Ölen kann es Unterschiede in Qualität und Wert geben. So sind beispielsweise extra native Olivenöle mit einem höheren Gehalt an Antioxidantien länger haltbar als andere und enthalten mehr von den Nährstoffen, für die wir einen Aufpreis zahlen.
Bitterkeit ist etwas Gutes
Frische Oliven sind bitter, daher sollte auch das aus frischen Oliven hergestellte Öl bitter sein. Tatsächlich ist die Bitterkeit ein Hinweis auf jene gesunden Nährstoffe, die wir erwarten, wenn wir uns für natives Olivenöl extra entscheiden.
Die gute Nachricht ist, dass die Menschen vor bitteren Aromen nicht mehr zurückschrecken wie früher. In anderen Kategorien wie Bier, Schokolade und Kaffee sind bittere Geschmacksnoten immer beliebter geworden und werden mit hochwertigen Produkten in Verbindung gebracht.
Frisch halten
Die Qualität von nativem Olivenöl extra beginnt sich bereits im Moment der Herstellung zu verschlechtern. Der Kontakt mit Luft, Wärme und Licht verkürzt die Haltbarkeit drastisch. Das meiste native Olivenöl extra ist zum Zeitpunkt des Verzehrs nicht mehr „extra“.
Es ist, als hättest du mehr für einen Ferrari bezahlt, nur um bei deiner ersten Fahrt einen Kia zu fahren.
Achten Sie bei jeder Flasche, die Sie kaufen, auf das Ernte- oder Abfülldatum – je aktueller das Datum, desto besser. Wenn Sie nur ein Mindesthaltbarkeitsdatum finden, sollte dieses mindestens ein Jahr in der Zukunft liegen.
Bewahren Sie es fest verschlossen in einem kühlen, dunklen Schrank auf. Sobald Sie die Flasche (oder Dose) geöffnet haben, verbrauchen Sie den Inhalt innerhalb von ein bis zwei Monaten.
Verwenden Sie es für alles
Mittlerweile sollte jeder wissen, dass Olivenöl in praktisch jedem Gericht anstelle von weniger gesunden Fetten verwendet werden kann.
Vom Pochieren und Backen über das Anbraten bis hin zum Frittieren: Butter und Samenöle durch natives Olivenöl extra zu ersetzen, ist nicht nur die gesündeste Option, sondern Ihre Speisen schmecken dadurch auch besser.