Neue Initiativen zur Wiederherstellung verlassener Olivenhaine auf Sardinien

Die „Filiera Olivicola Sardegna“ sammelt Spenden, um Einheimische auszubilden und einzustellen, damit diese verlassene Olivenhaine im Nordwesten der zweitgrößten Insel des Mittelmeers wiederherstellen können.

Im Nordwesten Sardiniens läuft derzeit ein ehrgeiziges Projekt zur Wiederbelebung verlassener Olivenplantagen in Surigheddu und Mamuntanas am Stadtrand von Alghero.

Wir müssen darauf hinarbeiten, die Produktion von nativem Olivenöl extra mit der geschützten Ursprungsbezeichnung „Sardegna“ zu steigern, um den Reichtum und die Attraktivität der ländlichen Landschaft zu bewahren, wiederherzustellen und zu steigern. – Tore Piana, Präsident der Filiera Olivicola Sardegna

Das Wiederbelebungsprojekt, das einzige seiner Art auf Sardinien, wird von der Filiera Olivicola Sardegna und ihrem Präsidenten Tore Piana vorangetrieben.

„Unser innovativer Vorschlag für soziale Landwirtschaft würde der 30-jährigen Brachlegung von mehr als 55 Hektar Olivenhainen in regionalem Besitz ein Ende setzen“, sagte Piana.

Das Projekt gliedert sich in drei Phasen. In der ersten Phase werden Daten über die Olivenhaine in der Region erhoben, um das Ausmaß der Herausforderung besser einschätzen zu können, bevor mit der eigentlichen Wiederherstellung begonnen wird.

Siehe auch: Initiativen zur sozialen Landwirtschaft in Italien mit Fokus auf Umwelt und Inklusion

Anschließend sollen junge Menschen und Frauen in der Region dazu motiviert werden, sich im Olivenanbau zu engagieren. Schließlich wird Filiera Olivicola Sardegna ein nachhaltiges Netzwerk für die Produktion, Vermarktung und Förderung der daraus resultierenden Olivenprodukte aufbauen.

„Diese Olivenhaine weisen einzigartige historische und landschaftliche Merkmale auf, und indem wir uns auf diejenigen mit hohem ökologischen Wert und hohem Produktionspotenzial konzentrieren, wird es möglich sein, ein Programm zu entwickeln, um bestimmte Zielgruppen in Schulungs- und technische Unterstützungsmaßnahmen einzubinden, die zur Entstehung neuer Unternehmer führen“, sagte Piana.

„Wir müssen darauf hinarbeiten, die Produktion von nativem Olivenöl extra mit der geschützten Ursprungsbezeichnung ‚Sardegna‘ zu steigern, um den Reichtum und die Attraktivität der ländlichen Landschaft zu bewahren, wiederherzustellen und zu steigern“, fügte er hinzu.

Piana und der Vorstand der „Filiera Olivicola Sardegna“ hoffen, dass die Stadt Alghero und die Regionalregierung von Sardinien den Vorschlag genehmigen und den Start der Spendenaktionen ermöglichen werden.

Piana hofft, 480.000 Euro aufzubringen und 20 Mitarbeiter einzustellen, um das Projekt auf den Weg zu bringen und den beiden Regionen wieder zu dem Wohlstand zu verhelfen, den sie Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts genossen.