Der ökologische Olivenanbau nimmt in Spanien weiter zu
Die Anbaufläche für den ökologischen Olivenanbau in Spanien stieg im Jahr 2019 auf 209.288 Hektar.
Die Anbaufläche für biologisch bewirtschaftete Olivenhaine in Spanien stieg 2019 um fast fünf Prozent, wie aus der jüngsten Analyse des spanischen Ministeriums für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung hervorgeht.
Insgesamt stieg die Fläche für den ökologischen Landbau im Land um 4,8 Prozent, wodurch Spanien seine Position als größte Nation für ökologischen Landbau in Europa und als viertgrößte weltweit behaupten konnte.
Siehe auch: Nachrichten zur Nachhaltigkeit„Das ist eine großartige Tatsache, die das ökologische Engagement unserer Landwirte und Viehzüchter widerspiegelt“, sagte Luis Planas, Spaniens Minister für Landwirtschaft, Fischerei und Ernährung. „Wir sind auf dem richtigen Weg, um die von der Europäischen Union festgelegten Ziele zu erreichen.“
Laut dem Bericht des Ministeriums gibt es in Spanien mittlerweile 209.288 Hektar (517.162 Acres) zertifizierte Bio-Olivenhaine, was einem Anstieg von 4,6 Prozent gegenüber 2018 entspricht. Im Jahr 2018 war die Fläche der Bio-Olivenhaine um drei Prozent gestiegen.
Fast drei Viertel dieser Haine befinden sich in Andalusien und Kastilien-La Mancha. Insgesamt wurden in 16 der 17 autonomen Gemeinschaften Spaniens Bio-Haine angelegt, umgestellt oder zertifiziert.
Der Großteil dieser Haine wird zur Olivenölproduktion genutzt und liefert schätzungsweise etwa 305.000 Tonnen Bio-Olivenöl pro Jahr. Ein wesentlich kleinerer Teil der Haine wird für die Produktion von Tafeloliven genutzt.
Die Hauptvorteile der Anpflanzung neuer Bio-Olivenhaine und der Umstellung alter Haine sind zweierlei: Bio-Olivenhaine sind widerstandsfähiger gegen die Ausbreitung von Krankheiten wie Xylella fastidiosa und stellen eine wirksame Möglichkeit dar, traditionell erzeugten Ölen und Oliven einen Mehrwert zu verleihen.