UNESCO-Exekutivrat befürwortet den „Weltolivbaumtag“
Auf Vorschlag des Libanon und Tunesiens hat der Exekutivrat der UNESCO empfohlen, „alle Bemühungen zur Ausrufung eines Weltolivbaums-Tages“ zu unterstützen.
Der Exekutivrat der UNESCO (Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) hat empfohlen, den 26. November jedes Jahres als Weltolivbaumtag zu begehen.
Der Beschluss wurde letzte Woche auf der 206. Sitzung des Exekutivrats in Paris auf Vorschlag des Libanon und Tunesiens angenommen.
(Der Olivenbaum ist) ein Symbol des Friedens unter den Menschen und ein Symbol für menschliches Handeln im Einklang mit der Natur.
Nach der Verabschiedung der Resolution erinnerte Sahar Baassiri, der libanesische Botschafter bei der UNESCO, die Delegierten an die historische, mythologische und symbolische Bedeutung des Olivenbaums. Der tunesische Botschafter, Ghazi Gherairi, fügte hinzu, dass der Baum ein universelles Symbol des Friedens sei.
„[Der Olivenbaum ist] ein Symbol des Friedens unter den Menschen und ein Symbol für menschliches Handeln im Einklang mit der Natur“, sagte er.
Siehe auch: OlivenölkulturDer Exekutivrat erklärte, er „begrüße und unterstütze die Empfehlung, den 26. November jedes Jahres zum Weltolivbaumtag zu erklären“.
Der Vorstand hat nun den Generaldirektor der UNESCO gebeten, die Resolution zu unterstützen, die auf die Tagesordnung der 40. Sitzung der UNESCO-Generalkonferenz im Herbst gesetzt wird, wo darüber abgestimmt werden soll.
Der Vorstand erklärte, dass die jährliche Feier des Weltolivbaums-Tages „dazu beitragen wird, diese uralte Pflanze zu schützen und ihren langjährigen Wert zu bewahren“, und betonte die Bedeutung des Olivenbaums als universelles Symbol für Frieden und Harmonie.
„Ein Kranz aus Olivenzweigen ziert nicht nur die Flagge der Vereinten Nationen, sondern auch die Flaggen anderer Organisationen und Staaten“, schrieben die Mitglieder des Rates in öffentlichen Erklärungen. „Heute wird der Olivenbaum auf sechs Kontinenten angebaut und trägt zur nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung vieler Länder sowie zur Erhaltung der natürlichen Ressourcen bei.“
In der Resolution wird darauf hingewiesen, dass der Baum ein gängiges künstlerisches Motiv ist, das Dichter, Schriftsteller und Künstler im Laufe der Jahrhunderte inspiriert hat. Sie verweist auf die 6.000-jährige Geschichte des Olivenanbaus im Mittelmeerraum und darauf, dass der Olivenbaum heute in 56 Ländern angebaut wird.
Er verweist zudem auf den Beitrag des Baumes zur nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung durch die Beschäftigung von Millionen von Männern und Frauen sowie auf den Nährwert und die gesundheitlichen Vorteile der Olivenfrucht.
Schließlich wird die Rolle des Baumes beim Umweltschutz hervorgehoben: Er beugt Wüstenbildung vor, schützt vor Erosion und hat das Potenzial, die Bindung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre im Boden zu erhöhen.