Olivenlake – eine geheime Zutat in der Küche

Bevor Sie die Lake aus Ihrem Olivenglas wegschütten, überlegen Sie sich, wie Sie deren salzige Umami-Aromen nutzen können.

Oliven sind ein traditionelles Grundnahrungsmittel der süd-europäischen, mediterranen und nahöstlichen Küche.

Wenn man ein Glas Oliven kauft, um sie für Spaghetti alla puttanesca oder einen griechischen Salat zu verwenden oder sie einfach als Snack zu genießen, erhält man auch die in dem Glas enthaltene Lake, in der die Oliven eingelegt sind.

Auch wenn es unscheinbar klingt, ist Olivenlake eine geheime Zutat, die mein Budget schont, Abfall in meiner Küche reduziert und meinen vegetarischen Gerichten mehr Tiefe verleiht. – Katy Frank, Food-Autorin, Bon Appétit

Diese Lake ist im Grunde eine Mischung aus Wasser, Salz und Essig. Mit der Zeit und während die Oliven in der Mischung marinieren, findet ein Infusionsprozess statt, der die Lake mit dem verführerischen Geschmack der Oliven anreichert.

Siehe auch: Essen & Kochen

In der Küche kann Olivenlake ein vielseitiges Gewürz sein, das für viele Zwecke eingesetzt werden kann.

„Als mir klar wurde, dass Olivenlake ein raffinierter Trick ist, um Säure und Tiefe zu erzielen, begann ich, sie kreativ und spontan einzusetzen und fügte sie allem hinzu, was etwas davon brauchte“, schrieb Katy Frank in Bon Appétit, einer Online-Kochzeitschrift.

„Auch wenn es bescheiden klingt, ist Olivenlake eine Geheimzutat, die mein Budget schont, Abfall in meiner Küche reduziert und meinen vegetarischen Gerichten Tiefe verleiht“, fügte sie hinzu. „Das Schöne an der Lake ist, dass sie zwar Olivenaroma hinzufügt, aber so dezent oder intensiv sein kann, wie man möchte.“

Ein einfacher Trick ist es, etwas Lake zu einer gekauften oder selbstgemachten Marinara-Sauce hinzuzufügen, um einen intensiven Umami-Geschmack zu erzielen. Das Würzen von Kochwasser mit Olivenlake zum Kochen von Nudeln oder Reis verändert ebenfalls die geschmackliche Wahrnehmung des Gerichts, indem es ihm eine leichte Würze verleiht.

Olivenlake (auch als Olivensaft bezeichnet) findet man in Olivengläsern und kann bei vielen großen Einzelhändlern auch separat gekauft werden.

Die Köchin und Kochbuchautorin Kate McMillan rät, die Lake zunächst zu probieren, bevor man sie zum Essen hinzufügt, um ein Gefühl für die Salzigkeit und den Geschmack zu bekommen. Durch das Erhitzen der Lake intensiviert sich der Geschmack zusätzlich, da sich das Salz durch die Hitze konzentriert.

Siehe auch: Rezepte mit Olivenöl

Die Lake kann den Geschmack von Pizzasoße, Olivenöl-Vinaigrettes, Gemüsesuppen, hausgemachtem Ketchup, Rührei, Hummus und Salatdressings verbessern.

Sie kann zudem problemlos die in vielen Rezepten verwendete Brühe ersetzen. Die Lake aus Gläsern mit schwarzen oder grünen Oliven eignet sich dafür, führt jedoch zu unterschiedlichen Geschmacksergebnissen.

Olivenlake wird auch von Barkeepern und Mixologen in Bars und Cocktailbars verwendet. Barkeeper Eric Tecosky, der als Erster Olivenlake in Flaschen abfüllte, die ausschließlich für Getränke bestimmt sind, beschrieb sie als „eine dickflüssigere Lake, die olivig-betont ist, mit jenem Salzgeschmack, den die Leute mögen, und dennoch fruchtig im Abgang.“

Und während jedem vielleicht sofort „Dirty“, „Extra Dirty“ oder sogar „Filthy“ Martinis in den Sinn kommen, macht die Zugabe von Olivenlake zu einem Bloody Mary oder einem Michelada-Cocktail ebenfalls den entscheidenden Unterschied.