Xylella breitet sich auf Olivenbäume in Frankreich aus

Die beiden befallenen Olivenbäume, die zu Zierzwecken gehalten wurden, wurden in den Städten Antibes und Menton entdeckt.

Xylella fastidiosa hat sich auf Olivenbäume in Frankreich ausgebreitet.

Am Freitag, dem 6. September, teilte das französische Landwirtschaftsministerium mit, dass es die ersten beiden Fälle von mit dem Erreger infizierten Olivenbäumen identifiziert habe, der bereits zahlreiche Olivenhaine in Italien und im Mittelmeerraum zerstört hat.

Siehe auch: Umfassende Berichterstattung: Xylella Fastidiosa

In Frankreich wurde Xylella erstmals im Juli 2015 auf der Insel Korsika entdeckt. Damals waren Myrtenblättrige Milchwurz-Pflanzen betroffen – nicht Olivenbäume.

Die beiden infizierten Olivenbäume, die zu Zierzwecken gehalten wurden, wurden in den Städten Antibes und Menton in Südfrankreich entdeckt.

Das Ministerium teilte mit, dass die Bäume mit derselben Xylella-Unterart „pauca“ infiziert waren, die bereits Olivenbäume in ganz Italien zerstört hat.

Man werde versuchen, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, indem man die beiden Bäume in den nächsten Tagen vernichte und alle anderen Pflanzen, die für Xylella anfällig sind, in einem Umkreis von fünf Kilometern um die beiden gemeldeten Fälle entwurzele.

Xylella fastidiosa ist ein pflanzenpathogenes Bakterium, das in einigen Regionen, insbesondere in Apulien (Italien), zur Zerstörung von Olivenbäumen geführt hat. Auf lokaler und internationaler Ebene werden derzeit umfassende Anstrengungen unternommen, um den Erreger einzudämmen.

Xylella wird durch Insekten verbreitet, die sich von Xylemflüssigkeit ernähren.