Europa und China vereinbaren den Schutz von Lebensmitteln mit geografischer Angabe
Im Angebot enthalten sind Kalamata-Oliven sowie verschiedene Olivenöle aus Spanien und Kreta.
Die Europäische Union und China haben eine Vereinbarung getroffen, um jeweils hundert geografische Angaben der jeweils anderen Vertragspartei vor Nachahmungen zu schützen, die auf ihren Märkten im Umlauf sind.
Das Abkommen umfasst verschiedene europäische Produkte aus unterschiedlichen Regionen der Europäischen Union, wie Feta und Roquefort, irischen Whiskey, Champagner, Portwein und andere. Auch Produkte wie Kalamata-Oliven und einige Olivenöle aus Kreta und Spanien sind in dem Abkommen enthalten, und ihre Bezeichnungen werden vor jeglicher widerrechtlichen Verwendung auf dem chinesischen Markt geschützt.
Die Europäische Union wird im Gegenzug die Bezeichnungen von 100 chinesischen Lebensmitteln schützen, die derzeit auf dem gemeinsamen europäischen Markt erhältlich sind, wie beispielsweise Panjin-Reis und Anqiu Da Jiang-Ingwer.
In vier Jahren soll das Abkommen um weitere 175 geografische Angaben beider Seiten erweitert werden.
„Europäische Produkte mit geografischer Angabe sind weltweit für ihre Qualität bekannt“, sagte Phil Hogan, Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung. „Dieses Abkommen zeigt unser Engagement für eine enge Zusammenarbeit mit unseren globalen Handelspartnern wie China. Es ist ein Gewinn für beide Seiten, der unsere Handelsbeziehungen stärkt und unseren Agrar- und Lebensmittelsektoren sowie den Verbrauchern auf beiden Seiten zugutekommt.“
Das Abkommen soll in den nächsten Tagen von beiden Seiten endgültig ausgearbeitet und unterzeichnet werden.