Andalusien unterstützt Olivenölgenossenschaften mit 4,38 Millionen Euro

Die andalusische Regionalregierung gewährte einer Reihe spanischer Genossenschaften Fördermittel, um den Olivenölsektor in Südspanien zu modernisieren und zu stärken.

Die andalusische Regionalregierung investiert 4,38 Millionen Euro in Olivenölgenossenschaften, während Regionalbeauftragter Felipe López die Zukunftspläne für den Sektor skizziert

Der Delegierte der andalusischen Regionalregierung, Felipe López, der Provinzdelegierte für Landwirtschaft, Roque Lara, und der Bürgermeister von Baeza, Spanien, Leocadio Marín, gewährten einer Reihe spanischer Genossenschaften umfangreiche Fördermittel, um die Olivenölprodukte Südspaniens zu modernisieren und weiter zu vermarkten. Diese jüngste Investition in Höhe von 4,38 Millionen Euro stammt aus dem andalusischen Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums und wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert, dessen erklärtes Ziel es ist, „den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt in der Europäischen Union durch den Abbau regionaler Ungleichgewichte zu stärken.“ [1]

Die Investition richtet sich speziell an den angeschlagenen spanischen Olivenölsektor, der trotz jüngster Zuwächse bei den internationalen Exporten nach wie vor unter den Auswirkungen der weltweiten Preiskrise leidet. Herr López erklärte: „Aufgrund der aktuellen Krise hat die andalusische Regierung bislang insgesamt 62,4 Millionen Euro an verschiedene Genossenschaften für deren Verbesserung vergeben, um deren internationale Wettbewerbsfähigkeit durch Verarbeitung und Vermarktung zu steigern.“ [2]

Herr López nannte einige der kürzlich gegründeten Einrichtungen wie das Technologiezentrum für Olivenöl und den Wissenschafts- und Technologiepark Geolit als Ergebnisse dieser enormen Investitionen. Er sprach auch von Spaniens einzigartigen geografischen Angaben, die dazu dienen, spanischem Olivenöl aufgrund seiner Herkunft bestimmte Qualitäten und weltweiten Ruf zu bescheinigen.

López ging auch auf die aktuelle Situation des Olivenölmarktes ein und erklärte: „Nur wenige dominieren die Interessen vieler.“ Er warnte: „Was fehlt, ist eine gemeinsame Strategie der Verkäufer und Produzenten, die es niemandem erlaubt, andere zu tyrannisieren, und stattdessen eine Situation schaffen könnte, in der die nationalen Interessen ausgewogener sind.“

Abschließend sprach Herr López von der Notwendigkeit für Spaniens Olivenölproduzenten, ihre ökologische Nachhaltigkeit unter Beweis zu stellen, um sich auch in Zukunft EU-Agrarsubventionen zu sichern: „Die Europäische Union wird keine Anbauprojekte unterstützen, die die Umwelt nicht respektieren. Wir müssen in der Lage sein, anzubauen, ohne zu zerstören.“