Gruppe fordert Unterstützung der Banken für griechische Olivenölexporte
Der griechische Handelsverband schlug zwei Wege vor, um die Olivenölexporte anzukurbeln und aufrechtzuerhalten; beide stützen sich auf angeschlagene Banken

Olivenöl und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse Griechenlands können Berichten
zufolge eine wichtige Rolle bei der Wiederbelebung der angeschlagenen Wirtschaft des Landes spielen. In diesem Sinne hat der Nationale Verband des griechischen Handels zwei Vorschläge ausgearbeitet, um die griechischen Olivenölexporte unter den derzeitigen ungünstigen Geschäftsbedingungen anzukurbeln. Wie zu erwarten, stehen die Finanzierung und die Preisschwankungen in der Olivenölbranche im Mittelpunkt.
Erstens möchte der Verband, dass Banken jeden Olivenölexport aktiv unterstützen, indem sie das Vorhaben sofort finanzieren, wodurch die Wartezeit bis zur Zahlung auf null reduziert und mögliche Probleme im Prozess beseitigt werden.
Die zweite vorgeschlagene Maßnahme würde greifen, wenn die Olivenölpreise unter eine kritische Grenze unterhalb der Produktionskosten fallen. Zu diesem Zeitpunkt würden die Ölproduzenten ihr Öl, anstatt es zu verkaufen, lagern und eine Bankfinanzierung in Höhe von 70 Prozent seines Wertes erhalten. Diese Maßnahme zielt direkt auf den Kern der Politik der großen Unternehmen ab, die die Olivenölpreise zu ihrem eigenen Vorteil manipulieren, und würde diese angeblich davon abhalten, auf solche Praktiken zurückzugreifen.
Nach Angaben des Verbandes würde bei Umsetzung ihrer Vorschläge in nur fünf Jahren die gesamte griechische Olivenölproduktion als Markenprodukt exportiert werden, was der Wirtschaft vielfältige Vorteile bringen würde.
Sollten diese Vorschläge tatsächlich in ein Gesetz münden, bleibt natürlich abzuwarten, ob der kaum noch atmende Bankensektor aufgrund begrenzter Ressourcen die Anforderungen erfüllen kann.