Spaniens Landwirtschaftsminister verspricht den Branchenverbänden „volle Unterstützung“

Der spanische Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt traf sich mit Vertretern des spanischen Branchenverbands für Olivenöl, um über die Branche zu sprechen

Miguel Arias Cañete and Pedro Barato

Der spanische Minister für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt, Miguel Arias Cañete, traf sich im Rahmen der von der Regierung initiierten Gesprächsrunde mit verschiedenen wirtschaftlichen und sozialen Akteuren des Primärsektors mit Vertretern der „Interprofesional del Aceite de Oliva Español“ (Interprofesional).

Wettbewerbsregeln, die Struktur der Lieferkette, die Förderung von Olivenöl und die Forderungen nach der Einrichtung einer neuen privaten Olivenöl-Lagerstätte waren einige der Themen, die bei dem gestrigen Treffen in Madrid erörtert wurden.

Das Treffen, das von Pedro Barato, dem Präsidenten der spanischen Interprofessionellen Organisation für Olivenöl, als „sehr produktiv“ bezeichnet wurde, war das erste Treffen zwischen den Vorstandsmitgliedern der Organisation und dem Leiter des Ministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Umwelt. Die Organisation nutzte die Gelegenheit, um Cañete einen Bericht über die seit ihrer Gründung in den letzten drei Jahren geleistete Werbearbeit zu überreichen.

Barato sagte, der Minister habe „den Zusammenhalt des Olivenölsektors und die bisherige Arbeit der Branchenorganisation sehr geschätzt“.

Während des Treffens stellte der Branchenverband zudem den strategischen Plan vor, an dem derzeit gearbeitet wird, und skizzierte die wichtigsten Prioritäten für die nächsten drei Jahre.

Cañete bat um die Zusammenarbeit der Branchenorganisation in dieser neuen Phase, die das Ministerium bevorsteht. Barato sagte: „Wir haben mit dem Minister vereinbart, einen Beitrag zum ersten Entwurf eines Gesetzes über Maßnahmen zur Verbesserung der Funktionsweise der Lebensmittelkette zu leisten, das der Minister derzeit vorantreibt.“

„Aber die vielleicht wichtigste Neuigkeit ist die Zusage von Arias Cañete, die Aufgaben der Interprofessionellen Organisation voll und ganz zu unterstützen“, sagte Barato.

Bei dem Treffen wurde auch die Angemessenheit der Wettbewerbsregeln für die Realität des spanischen Agrar- und Ernährungssektors erörtert, wobei das spanische Olivenöl eine herausragende Rolle spielte.

Miguel Arias Cañete betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen zur weltweiten Förderung der Marke Spanien – eine Aufgabe, für die sich die Branchenorganisation in den letzten Jahren besonders stark engagiert hat.

Obwohl Pedro Barato keine Details preisgab, erklärte er, dass die Organisation der Werbung in Ländern, die bei den Importen gut funktioniert haben, wie Mexiko, den USA und China, besondere Bedeutung beimessen werde, während sie gleichzeitig die Bemühungen zur Konsolidierung der Initiativen der Europäischen Union verstärken werde.



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