Katalonien geht von einem Rückgang der Produktion aus, rechnet jedoch mit stabilen Preisen
Der Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften Kataloniens (FCAC) gab bekannt, dass insgesamt mit einem Rückgang von 33 Prozent zu rechnen sei, wobei das geschätzte Volumen bei 25.000 Tonnen liege.
Die Olivenölproduktion in der spanischen Region Katalonien ist in dieser Saison um ein Drittel zurückgegangen, wobei der Rückgang in den Gebieten Baix Ebre, Montsià und Lleida besonders stark ausfiel.
In einer heutigen Mitteilung erklärte der Verband der landwirtschaftlichen Genossenschaften Kataloniens (FCAC), dass es insgesamt zu einem Rückgang von 33 Prozent kommen werde, wobei die geschätzte Menge bei 25.000 Tonnen liege.
Im Vergleich dazu lag die Ernte im Vorjahr bei 37.400 Tonnen, während die durchschnittliche Jahresproduktion der Region bei 32.000 Tonnen liegt.
Der FCAC, der die katalanischen landwirtschaftlichen Genossenschaften vertritt und vertritt, hat die Produktionsmengen für die verschiedenen Olivenöl produzierenden Regionen in Katalonien aufgeschlüsselt.
In Lleida, im Westen Kataloniens, ist die Produktion deutlich geringer, während die Region Siurana einen leichten Anstieg erwartet, der jedoch laut einer Pressemitteilung derzeit noch nicht endgültig feststeht.
Die Mengen in Lleida sind in der diesjährigen Erntesaison um 18 Prozent gesunken – von 8.500 Tonnen im Vorjahr auf 7.000 Tonnen.
Unterdessen ist die Produktion im unteren Ebro-Montsià-Gebiet von 23.000 Tonnen in der letzten Saison auf derzeit 12.000 Tonnen stark zurückgegangen, was einem Rückgang von 48 Prozent entspricht.
Trotz des starken Produktionsrückgangs bleibt die FCAC hinsichtlich des Preisniveaus der diesjährigen Ernte optimistisch.
„In der letzten Saison stieg der Durchschnittspreis für Öl um 45 Prozent, was auf die geringere Produktion auf staatlicher Ebene zurückzuführen war“, sagt der Vorsitzende der FCAC, Toni Galcerán.
„In diesem Jahr dürfte der Preis ab Erzeuger stabil bleiben, da ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herrschen wird.“
Einer der Faktoren für die geringen Erträge in diesem Jahr war das Wetter während der Sommermonate, darunter der Mangel an Regen in den Kerngebieten des Olivenanbaus und die hohen Temperaturen im Frühjahr, die bis in den Sommer hinein anhielten.