Die EFSA stellt auf einer Konferenz auf Korsika Forschungsergebnisse zu Xylella vor

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und andere von der EU finanzierte Projekte stellen diese Woche auf einer Konferenz auf Korsika die neuesten Forschungsergebnisse zu Xylella fastidiosa vor.

Diese Woche präsentiert die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) die Ergebnisse ihrer Forschungsprojekte zu Xylella fastidiosa auf der zweiten wissenschaftlichen Konferenz zur aktuellen Forschung zu diesem Erreger.

Die Konferenz, die gemeinsam von der EFSA organisiert wurde und in der korsischen Hauptstadt Ajaccio stattfindet, bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, sich über die neuesten internationalen Forschungsergebnisse zu diesem Thema zu informieren und Wege der Zusammenarbeit zu finden.

Die neuesten Forschungsergebnisse zu Nachweis und Überwachung, nachhaltigen Bewirtschaftungsstrategien, Insektenvektoren und weiteren Themen werden vorgestellt und diskutiert.

Frühere Forschungsergebnisse, die vor etwas mehr als zwei Wochen von der EFSA und der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC) der Europäischen Kommission veröffentlicht wurden, kamen zu dem Schluss, dass die geschätzten Auswirkungen von Xylella jährlich über 5,5 Milliarden Euro betragen.

Die Forscher stellten ferner fest, dass Xylella – sollte es sich in der EU ausbreiten – 70 Prozent des Produktionswerts der über 30 Jahre alten Olivenbäume in der Union sowie 35 Prozent der jüngeren Bäume beeinträchtigen könnte. Schätzungen zufolge könnten dadurch 300.000 Arbeitsplätze in der Olivenindustrie in ganz Europa gefährdet sein.

Weitere von der EU finanzierte Projekte, darunter Pests Organisms Threatening Europe (POnTE), XF-ACTORS, CURE-XF und EuroXanth, nehmen ebenfalls an der Konferenz dieser Woche teil.